Manuela Krämer - Meine neue Autorenseite auf Facebook

Manuela Krämer Autorin auf Facebook

Meine Manuela Krämer Facebook Autorenseite bekommt heute ein Gesicht, will sagen: Ich werde jetzt auch als #Autorin sichtbar nach außen. Wurde auch mal Zeit. Was bringt euch die Seite? Aktuelle Infos über meine Buchprojekte und Lesungen. Altes und Neues. Garten und Natur. Kochen und Kulinarisches. Fantastisches auch, denn: Ich beginne jetzt Auszüge aus meinem laufenden Buchprojekt  zu posten. Genre Tier-Fantasy, zwei Helden begeben sich auf eine Suche. Hierfür bräuchte ich von euch Feedback, denn dazu mache ich das. Mehr dazu später.

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Der Giersch – Superfood und Gärtnerschreck

Gierschpflanzen in meinem Garten. Copyright: Manuela Krämer
Giersch: an seinen dreieckigen Stängeln erkennt ihr ihn!

Vor zwei Jahren berichtete ich über den Giersch, gehasst von Gärtnern, aber ein toller Frühjahrsbote. Heute habe ich für die Webseite praevention.com noch einmal den Giersch genauer beschrieben. Vor allem, dass er jetzt im Frühjahr soviel Lebenskraft besitzt. Er setzt sich überall durch, besitz mehr Mineralien als Grünkohl, mehr Vitamin C als die Zitrone ... und kann auch uns Kraft spenden.

 

Er ist kostenlos und in rauhen Mengen in unserer Natur vorhanden. Wer ihn abseits von Straßen und gedüngten Feldern pflückt, kann sich etwas sehr Leckeres und Gutes gönnen!

 

Hier geht's zum neuen Federkunst-Artíkel mit mehr Tipps zum Giersch:

Der Giersch: Heimisches ""Super-Food" jetzt zur Prävention genießen, auf: www.praevention.com

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Causa Limeña – so isst man Kartoffeln, Avocado und Co. in Perú

Foto: Sonja App
Foto: Sonja App

Kartoffeln sind Hauptnahrungsmittel in Perú. In meinem ersten Kochkurs an der Münchner Volkshochschule (MVHS) kochten wir "wie in Lima". Eines der Rezepte aus der peruanischen Fusionsküche ist die Causa LImeña, die ihr hier seht.

 

Scharf-würziger Kartoffelbrei aus mehligen Kartoffeln, der peruanischen Pfefferschote Ají Amarillo und Limettensaft. Dazwischen werden die unterschiedlichsten Dinge geschichtet. Beim Kochkurs wählte ich die typische Füllung mit Thunfisch und selbstgemachter Mayonnaise, Avocados, Eier und schwarze Oliven.

 

Statt Thunfisch wird meist auch Hühnerfleisch genommen. Als Vorspeise oder kalt als Hauptspeise ein köstliches aber sehr gehaltvolles Gericht.

 

Entstehungsgeschichte:

Die Causa ist das wohl typischste peruanische Gericht. Während des Salpeter-Krieges zwischen Chile und Peru (1879 bis 1884), als das Essen knapp wurde, hatte man dennoch immer Zugriff auf die Grundnahrungsmittel Kartoffeln, Huhn, Limetten, was wohl der Hauptgrund für seine Popularität ist. Seine Ursprünge liegen in der präkolumbianischen Zeit und jede peruanische Familie besitzt ihr eigenes Rezept. Seine Bezeichnung geht auf das Quechua-Wort „Kausay“ zurück, was schlicht in etwa mit „Essen oder „etwas, das satt macht“ übersetzt werden kann. Zum ursprünglichen „Kartoffel-Chili-Kuchen“ mit Huhn und Limetten kamen mit den Spaniern Avocados, Fisch und Meeresfrüchte dazu.

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Warum schlechte Presse machmal (!) gute Presse für Sie ist

"Bad PR" ist so ein Begriff. Schlechte Presse? Wofür soll es gut sein, wenn Ihr Unternehmen unter einem Skandal leidet. Was gibt es Positives an vielen Berichten über einen Fehler sein?

 

Denken Sie kurz an letzte Skandale. Kaufen die Deutschen weniger VW-Fahrzeuge, weil bei den Abgaswerten geschummelt wurde? Experten sagen, nein. Aber der Automobilhersteller bekommt momentan jede Menge Aufmerksamkeit - und das weiß der Konzern zu  nutzen. "Bad-PR" ist gute PR? Nicht immer.

 

Wird gerade Schlechtes über Sie öffentlich berichtet, stehen Sie auf jeden Fall unter Beobachtung. Die Verbraucher, deren Interesse durch schlechte Schlagzeilen geweckt wurde, sehen eine Zeit lang genauer hin. Viele möchten sich selbst ein Bild von Ihrem Angebot oder Ihrem Unternehmen machen.

 

Genau diesen Effekt können Sie sich zunutze machen. Wie? Lesen Sie hier meinen aktuellen Beitrag für die Plattform internetmarketing.at zum Thema Bad-PR!

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Federkunst – jetzt auch bei Lovelybooks!

Hier könnt ihr sehen, was ich lese und bei LovelyBooks rezensiere. Außerdem habe ich dort eine Autorenseite, die meine Veröffentlichungen zeigen wird.
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Ein Fernkurs bekommt "Zuwachs" - und einen Text von Federkunst

Ein Schulungsseminar zum Fernkurs soll bekannt gemacht werden. Da es ohne Zusatzkosten besucht werden kann, kann ich es prima ausloben. Solche Vorteile für Kunden freuen das Direktmarketer-Herz. Ansonsten: Emotion, aussagekräftige Fotos, Emotion. Fakten nicht vergessen :) Die Squeezypage steht hier auf der Seite der BeckAkademie Fernkurse.

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Januar Text: Aktueller Newsletter für Berufsbetreuer

 

Im meinem ersten Newsletter des neuen Jahres für Fernkursteilnehmer und Berufsbetreuer geht es wieder um wertvolle Informationen und Tipps zum Thema Berufsbetreuung, Fernstudium sowie berufsbegleitender Weiterbildung. Medizin-rechtliches ist für Betreuer besonders heikel und kann sie schnell in Schwierigkeiten bringen, doch zum Glück gibt es ein praktisches Musterformular, ein Tipp zur Prüfungsvorbereitung ist immer gut - und so wechseln sich auch diesen Januar-Ausgabe praktische Lerntipps mit aktuellen Infos aus der Welt der Rechtsprechung ab. Wer mag, kann hier den gesamten Newsletter anschauen und dann auf dem Blog der BeckAkademie Fernkurse weiterlesen.

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Neuer Lesestoff ist eingetroffen!

Päckchen aus dem Drachenmond-Verlag ist eingetroffen: 2 Bücher + 1 Drachenlesezeichen...
Päckchen aus dem Drachenmond-Verlag ist eingetroffen: 2 Bücher + 1 Drachenlesezeichen...

Das Päckchen aus dem Drachenmond-Verlag ist da. Ein Buch über die Dreizehnte Fee – wer sich in Grimms Märchen auskennt, weiß von wem die Rede ist. Das Andere nimmt die nordischen Sagen um "Kelpies" und macht daraus eine wunderschöne Geschichte. Wer die keltische Sagenwelt kennt, weiß auch hier, worum es im Buch gehen wird. Als drittes war ein Drachen-Lesezeichen dabei, das kann man beim Verlag auch gleich mitbestellen.

 

Die Bücher haben mir beide Autoren, Britta Strauss und Julia Adrian, persönlich signiert – das ist ein toller Service und ich habe mich unglaublich darüber gefreut! Der Drachenmond-Verlag wird geführt von meiner ehemaligen Kommilitonin, Astrid Behrendt. Germanistik und Spanisch in Köln, lang, lang ist es her... Nachdem Astrids Verlag lange Jahre so vor sich hin"dümpelte", machen die Drachen seit einiger Zeit ganz schön Furore in Deutschland. Drachenmond-Bücher werden mittlerweile von den Buchhandlungen angefordert und ausgestellt. Letztes Jahr eröffnete Astrid  in Leverkusen-Hitdorf einen Laden, ihre Autorinnen und Autoren geben regelmäßig Signierstunden und die vielen Drachen-Fans sind sehr aktiv in den sozialen Netzwerken unterwegs. Der Drachenmond-Verlag wird seinem Slogan

"Bücher mit Herzblut"

 

absolut gerecht. Ich habe beide Bücher noch nicht gelesen aber kurz reingeschmökert. Nun ja, kurz? Es verging mal eben eine Stunde, und ich musste mir schweren Herzens auf die Pfoten hauen, damit ich sie zuklappe. Mitten in der Arbeitszeit geht gar nicht! Dafür hüpft die kritische Federkunst-Texterin gleich auf ihr Sofa, stellt einen Becher Yogi-Tee  an ihre Seite und beginnt SOFORT mit dem Lesen oder Verschlingen... Ich glaube ich erobere erst mal "Sturmherz". Obwohl, die Fee...? :)

 

Also an dieser Stelle, empfehle ich diese zwei Bücher, ohne sie durchgelesen zu haben, was ich sonst nicht tue. Allein beim Schmökern war ich direkt in der magischen Welt beider Bücher. Sie sind sehr schön geschrieben, jedes auf andere Art! Die Innengestaltung ist übrigens auch hübsch, auf dem Foto oben sieht man ja, wie schön die Cover gestaltet sind.

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Artikel über ein neues Buch und eine Kollegin aus Affing

Text: Federkunst-Texte, Erschienen in der Friedberger Allgemeinen Zeitung, am 26.10.2016
Text: Federkunst-Texte, Erschienen in der Friedberger Allgemeinen Zeitung, am 26.10.2016
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Federkunst schreibt ab und zu für die Zeitung!

Hier zum Beispiel, schreibe ich über die 1. Meringer Küchen-Challenge. Da  konnte ich im Presseartikel für die Zeitung sehr ins Detail gehen, weil ich selbst mitgemacht habe. Während der Veranstaltung sammelte ich fleißig Annekdoten und Storys und – das ist mir für meine Artikel ganz besonders wichtig – ließ einfach die Menschen zu Wort kommen.

 

Mittendrin, statt nur dabei, um einen bekannten Slogan zu zitieren, ist auch mein Credo. Denn so ein Artikel liest sich einfach besser (macht aber auch mehr Arbeit)!

 

Weitere Presseartikel von mir lest ihr ab sofort regelmäßig in der Friedberger Allgemeine Zeitung oder regelmäßig auf meiner Facebook-Seite @Federkunst Texte - oder hier im Blog!

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Erfolgreich(er) werben: Warum Gütesiegel helfen können

Machen Sie Ihre gute Qualität für Kunden sichtbar! Eine gute Idee, vom Preis abzulenken, ist auch die Gestaltung eines Gütesiegels. Haben Sie einen Preis gewonnen? Werden Sie an erster Stelle in einer Kategorie genannt? Hat Ihr Angebot eine besondere Eigenschaft, die Ihren Kunden besser auffallen sollte?

Dann wäre ein Button oder Stempel, der einen Vorteil oder eine besondere Eigenschaft Ihres Angebotes hervorhebt, sehr geeignet! Doch Vorsicht, wie überall gilt: Übertreiben Sie es nicht mit Gütesiegeln und Co.!

 

Den neuen Federkunst-Artikel über Gütesiegel, Stempel und mehr lesen Sie hier!

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Aufruf zur 1. Meringer Küchen-Challenge!

ASTÉRIX®-OBÉLIX®/© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ / GOSCINNY-UDERZO

  Wer einen guten Braten macht, hat auch ein gutes Herz.

   Wilhelm Busch (1832-1908)

 

Wer gerne kocht, anderen in die Töpfe guckt, Rezepte austauscht und darüber hinaus noch gerne neue Leute kennenlernen mag, ist bei der 1. Meringer Küchen-Challenge am 24.09. um 15:00 Uhr in der Mittelschule Merching genau richtig.

 

Einen Nachmittag lang ratschen, kochen und genießen, heißt das Motto der Veranstaltung des IKM (Verein Internationale Kultur Mering e.V.). Ziel des „Wettbewerbs“, der eigentlich keiner ist, sei es, den Austausch zwischen den vielen Kochkulturen in Mering und Umgebung zu fördern. Schließlich ist kulturelle Identität auch das, was wir in unseren Töpfen haben.

 

Kochen verbindet

 

„Kochen hält Leib und Seele zusammen“, sagt schon ein Sprichwort.  Was an diesem bunten Samstagnachmittag genau auf den Herd kommt, hängt ganz von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ab. Organisiert wird die Küchen-Challenge von Maureen Lermer, Asylkoordinatorin Mering, von der Garten- und Kochbuchautorin Manuela Krämer und von dem anerkannten Asylbewerber Mohammed Balcher, beide ebenfalls aus Mering. Maureen Lermer wünscht sich, dass „jemand gute Käsespätzle zubereiten wird“, Manuela Krämer freut sich auf die persische und afghanische Küche und Mohammed Balcher würde gerne mehr Gerichte aus Deutschland kennenlernen.

 

Ob Omas Lieblings-Kuchenrezept, Mamas Couscous oder die Pasta zum Verlieben ...  letztendlich lebt diese Veranstaltung vor allem vom Austausch, daher rufen die Organisatoren zur zahlreichen Teilnahme gegen einen geringen Unkostenbeitrag auf. Die Einnahmen werden die Organisatoren für ein konkretes soziales Projekt spenden. Spenden für die Cooking-Challenge sind daher ebenfalls willkommen.

 

Nähere Informationen und Anmeldung: Maureen Lermer, Telefon 0171 / 7 38 39 17 oder per Email mlermer@gmx.de, Stichwort Küchen-Challenge.

 

Manuela Krämer

Bildrechte: ASTÉRIX®-OBÉLIX®/© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ / GOSCINNY-UDERZO

 

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Werbung: Smartphone weckt Geist in der Flasche

Ein Klick startet das Video - Sprechender Flaschengeist von Bombay Sapphire. Quelle: BBDO Düsseldorf
Ein Klick startet das Video - Sprechender Flaschengeist von Bombay Sapphire. Quelle: BBDO Düsseldorf

Holografische Flaschenpost: Mittels Smartphone und einer speziellen Beschichtung auf dem Glas wird der Geist in der Gin-Flasche geweckt.

 

Gin ist wieder "in". Die aktuelle Kampagne der Werbeagentur BBDO Düsseldorf für Bombay Sapphire aus der Baccardi-Gruppe auch. Die Kreativen haben ein einfaches Design-Element mit einer unsichtbaren Schicht aus Plexiglas kombiniert. Das Bild vom Telefondisplay wird in die Flasche reflektiert mit "Wow"-Effekt.

 

Mit dem Geist in der Flasche ist BDDO ein außergewöhnliches Markenerlebnis gelungen. Leider wird die Flaschenpost-Sonderedition der Spirituose momentan nur an Bars und Barkeeper geschickt. Tolle Kampagne, findet Federkunst-Texte.

 

Free the Spirit - die Bombay Sapphire Kampagne als Video

 

Mehr über Gin:

Der Wacholderschnaps, der in vielen Longdrinks enthalten ist, wird wieder pur getrunken. Gin-Verkostungen schießen als Events wie Pilze aus dem Boden ... Das Gute daran ist, dass Wacholder ein heimisches Gewächs ist und vor allem bei uns in Bayern häufig vorkommt. Wer Gin probieren  möchte, kann also durchaus auf hervorragende regionale Produkte zurückgreifen. Hier eine Brennerei aus Schwaben, die sogar Augsburger Gin anbieten.

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Prospekt für App-gesteuerte Luftkern-Matratzen - fertig!

Federkunst Text, Idee, Konzeption für DYNAGLOBE Luftkern-Matratzen
Federkunst Text, Idee, Konzeption für DYNAGLOBE Luftkern-Matratzen

So jetzt ist er fertig, der neue Federkunst Prospekt für die Firma DYNAGLOBE. Der Hersteller von innovativen App-gesteuerten Luftbetten wagt damit einen neuen, sehr hochwertigen Weg - weg vom rein technischen Matratzenhändler-Image. Am Wochenende geht das Unternehmen mit frisch gedrucktem Werbematerial auf die DLS - Leitmesse Schlafen in Göttingen. Messestand, Prospekte und extra Bestellscheine für den Handel sind jetzt aus einem Guss und heben die Innovation, für die DYNAGLOBE den Innovationspreis 2015 der Initiative Mittelstand gewonnen hat, auf ein ganz anderes, sehr edles Niveau. Intern heißt der Prospekt daher bei uns auch schlicht "Der Edel" :)

Ich wünsche viel Erfolg auf der Messe und bin schon sehr sehr sehr gespannt auf das Feedback!

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Berühmte Slogans: Wicküler Bier – wer kennt die Musketiere noch?

Männer wie wir.

Wicküler Bier!

 

Wer kennt den noch? Ich bin damit aufgewachsen, dass drei Musketiere mit gezücktem Degen in der einen und einem Pilsglas in der anderen Hand ihre Botschaft vom "echten Mann" über den Bildschirm trugen. (Übrigens wurden die Musketiere später noch zum Verkaufen von Hanutas Haselnussschnitten herangezogen, doch das ist eine andere Geschichte...) Jedenfalls könnte man sich fragen: Was hat sich die Brauerei Wicküler-Küppes aus Wuppertal Elberfeld dabei gedacht, französische Musketiere für eine Bierwerbung zu nehmen?

 

Hier 2 alte Werbespots von Wicküler. Vor allem der erste bringt Licht ins Dunkel.

 

Entgegen aller Marktforschungsregeln machte man Franzosen, Weintrinker, Edelmänner zu Werbeträgern für die Zielgruppe "Deutsche, Biertrinker, Arbeiter". Die Zielgruppe kann man so genau kennzeichnen, weil das Hauptverbreitungsgebiet des Bieres in Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt im Bergischen Land und im Ruhrgebiet lag. Im Gegensatz zu heute gab es dort in den 60er/70er Jahren sehr viele, kleine Brauereien.

 

Der Erfolg der Kampagne liegt also einmal nicht im monotonen Abbilden der Welt der Zielgruppe!

 

Die beauftragte Agentur Werbe-Gramm hatte sich getraut, die (eingefahrene) Perspektive zu wechseln: Statt "Wie muss das ideale Bier sein?" (Produkt) fragten sie "Wie sieht der ideale Biertrinker aus?" (Kunde) – und genau deshalb erwähne ich diesen alten (angestaubten) Slogan heute: Das Produkt mit den Augen des Kunden betrachten. Die Zielgruppe wollte doch nicht "sich selbst" nach getaner Routinearbeit in einer Eckkneipe sehen, sondern viel lieber als Held, der etwas Schönes erlebt.

 

Antwort: Der ideale Biertrinker ist männlich, gesellig, fröhlich, unternehmungslustig und pfiffig. Er ist einer, mit dem man gern ein Bier trinken geht. So wurden die Musketiere und die Wir-Parole gefunden.

 

Der Erfolg war nachhaltig und groß, denn von 1963 - 1983 steigerte die Brauerei mithilfe ihrer Werbeträger den Bierverkauf von 450.000 Hektoliter auf über 2.000.000 Hektoliter. Und wir Kinder im Rheinland hatten plötzlich Rechtschreibprobleme: Wie war das nochmal richtig, Wikinger, Wickinger, Wicküler?... Die Darsteller in den Filmen sollen übrigens Angestellte der Brauerei gewesen sein, aus der Verwaltung, der Verkaufsförderung und der Braustätte.

 

Quellen:

www.wickueler.de

Wolfgang Hars, Lexikon der Werbesprüche, Eichborn Verlag.

Männer wie wir, auf: http://taltv.de

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Lebkuchen - Warum wir jedes Jahr zu Weihnachten ein Haus backen

Jedes Jahr frage ich meinen Sohn, "Muss das wirklich wieder sein?" und ernte verständnisslose Blicke, ob meiner Zweifel. Ein Lebkuchen-Haus gehört bei uns zur Vorweihnachtszeit einfach dazu.

 

Also geht es jedes Jahr Anfang der Adventszeit los: Der Teig muss vorbereitet werden, weil er mindestens 1 bis 2 Tage ruhen muss. Wir backen nämlich nicht irgendwie, sondern den "richtigen" Lebkuchen. Mit Potasche (statt Backpulver), viel Honig (von fleißigen Bienchen aus Mering und Umgebung), dreierlei Mehl (Roggen-, Dinkel- und etwas Weizenmehl), den typischen Gewürzen und gutem Kakao. Die Mühe lohnt sich, denn unsere Lebkuchen schmecken unvergleichlich gut. Je länger sie liegen, desto mürber und aromatischer werden sie.

 

Eine Modernisierung gab es 2015 doch bei uns: Statt eines Hexenhäuschens wurde in der "Kreativwerkstatt Krämer" erstmalig eine Christkindlsmarktbude gewünscht, geplant und umgesetzt. Sogar eine Bank ist hinzugekommen. Verziert wird wie immer mit verschiedenen Nüssen, getrockneten Beeren, ein paar Cocktailkirschen (der Optik wegen), Zuckerguss und wenigen anderen Zutaten, wie Mini-Baisers (Schornstein) und Zuckerperlchen. Der Restteig wird in Form von Schaukelpferden, Herzen und Dinosauriern ausgestochen und mit einem Loch versehen (Strohhalm als Ausstecher). Denn so kann man Lebkuchen-Anhänger verschenken und/oder an den Weihnachtsbaum hängen.

 

Eine kleine Geschichte des Lebkuchens

Über die genaue Herkunft und Bedeutung des Wortes ist man sich in der Forschung uneinig. Der Wortteil Leb kann sprachwissenschaftlich von „Leib“ und „Leben" oder von "Leib Christi“ stammen aber auch von "Laib", wie der Laib Brot im Mittelalter bezeichnet wurde. Damals bezeichnete man auch Gebäck oder Brot in Form eines runden Fladens so. Das Wort kann auch vom lateinischen “libum” stammen, einem runden flachen Teigkuchen, der für Opferzeremonien gebacken wurde. Es gibt auch - vor allem im Osten Deutschlands - die Bezeichnung Pfefferkuchen. Sie geht auf das Mittelalter zurück, als die exotischen Gewürze, die wesentlicher Bestandteil des Gebäcks sind, ganz allgemein als „Pfeffer“ bezeichnet wurden. Auf orientalische Zutaten weisen auch die englischen und französischen Begriffe gingerbread (Ingwerbrot) und pain d'épices (Gewürzbrot) hin. Die Abwandlung Honigkuchen nennt einen weiteren typischen Bestandteil des Gebäcks. Die gemeinsame Verwendung ist allen, eine außergewöhnliche (wegen der kostbaren Gewürze) und vor allem sehr lang haltbare und sattmachende Speise in der langen, dunklen Winterzeit.

 

Weiterführende Infos:

Lebkuchengebäcke mit Vergangenheit - zur Kulturgeschichte eines Backwerks, auf: www.kaiserfranz.at

 

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Kriminell-kulinarisch: So war die Lesung "Pasta Pistolen e basta" in der Masseria

Ein Erfolg im kleinen Kreis, so würde ich unsere Lesung mit meiner Kollegin aus dem Krimi-Fach, Angela Eßer und mir, am Freitag im Restaurant LA MASSERIA in Mering zusammenfassen.

 

Nach einer kurzen Vorstellung des Menüs von Manfredi Campus von der Masseria und der Vorspeise, erzählte ich den Gästen einiges - vielleicht noch  wenig Bekanntes - über die Herkunft und den Siegeszug der Pasta in ganz Italien. Dabei konnte man alte Bilder anschauen, verschiedene Pasta-Formen anfassen und auch erfahren, dass alles mit pasta to go begann. Dass man die Leute, die die  Teigschnüre mit 3 Fingern ergriffen und herunter schluckten "Schlangenfresser" nannte, war nur eines der witzigen Details. Auch wie die vielen einzelnen Formen entstanden und ob "Spaghetti Carbonara" wirklich von den Köhlern erfunden wurden, welche Pasta die Araber nach Sizilien brachten oder was die Griechen den Römern "pastamäßig" vormachten, warum die "Arme-Leute-Küche" sowieso immer die besten Gerichte zustande brachte – und welcher Segen (!) unsere offenen Grenzen in den Alpen für die deutsche Küche hatte ... (Ich sag nur Schupfnudeln und Spätzle mit Linsen!) ...

 

Nach diesem Wissens-"Batzen" wurde die Hauptspeise - natürlich Pasta, in drei verschiedenen Sorten - serviert. Und danach legte Angela mit ihrer unvergleichlich guten Stimme los. Nachdem sie mit einem blutrünstigen Kalender-Krimi gestartet hatte, las sie aus dem Band Finsterböses Bayern eine herrlich schwarze Geschichte über eine deutsche Reisegruppe in Italien vor, ließ die Gäste von "echtem" Balsamico aus Modena (die Stadt mit dem kurzem e!) probieren und schoss zum feurigen Finale einen vegetarischen Krimi von Willi Astor ab, zum höchsten Vergnügen der Gäste.


Finale Nero: schwarzes Spaghetti-Eis mit blutroter Erdbeersauce.

 

Überhaupt war die Stimmung vergnügt bis heiter, wurde im Laufe des Abends - bei gutem Hauswein und leckerem Essen - immer witziger und: Ich glaube alle hatten viel Spaß – ich auf jeden Fall!!

 

Wer jetzt sagt "Schade, verpasst!", dem kann ich nur beipflichten. Aber keine Sorge:

 

wir kommen wieder,

 

vielleicht nicht nach Mering aber vielleicht schon bald nach Augsburg (wir stehen schon in Verhandlungen).

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Kriminell-kulinarisch - Menü und Lesung am 20. November 2015 in Mering

Federkunst-Texte jetzt live (und in Farbe)!

Flyer Seite 1:


Seite 2: Autoren-Infos und Menü


Quitten – so köstlich könnt ihr sie verarbeiten

Juhuu Quitten-Schwemme! Dieses Jahr haben unsere beiden Quittensträucher – Quitten gehören zu den Rosengewächsen – ordentlich Früchte abgeworfen. Was tun? Einkochen im Akkord. Den Rest verschenken an Nachbarn und Quittenfans im Bekanntenkreis. Einige haben wir gegen Äpfel getauscht. Ich liebe Tauschgeschäfte!


Kleiner Exkurs: Die Quitte (Cydonia oblonga) ist etwas wirklich Besonderes. Sie ist die einzige Pflanzenart der Gattung Cydonia. Ihren Namen hat sie von der Stadt Kydonia, heute Chania, auf Kreta – übrigens eine wunderschöne alte Stadt. In Portugal nennt man sie marmelo (aus dem griechischem melimelon = Honigapfel). Diese wahnsinnig intensiv duftende, ergiebige und gesunde Frucht wurde gleichzeitig Namengeber für Marmelade. Als Kernobstgewächs, wie der Apfel und die Birne, gehört sie zur Familie der Rosengewächse. Kein Wunder, denn sie wuchert in unserem Garten auch wie ein Strauch.


Was wird aus unseren Quitten?

Als Quitten-Gelee lieben sie die ganze Familie, daher kochen wir soviele Gläser ein, wie wir haben. So haben wir auch immer ein nettes Mitbringsel parat. Nächste Woche, wenn meine Lesung vorbei ist und ich wieder mehr Zeit habe, wird Quitten-Brot gemacht. Das ist eine feine Süßigkeit, die dann neben Plätzchen auf den süßen Teller kommt. Dazu muss man das entsaftete Fruchtfleisch (Resteverwertung!) 1 Stunde lang mit Zucker unter Rühren einkochen, danach auf ein Backblech streichen, ein paar Wochen trocknen lassen, dann in Stücke schneiden und in Kokos oder Puderzucker wälzen – und vernaschen! Quitten-Brot koche ich ohne irgendwelche Zusatzstoffe ein, da das viele Pektin der Quitte zum Festwerden völlig ausreicht. Nur das Gelee braucht etwas Geliermittel.

Mein Mann Karsten macht uns immer Quitten-Likör, dazu stehen die Quittenstifte schon eingelegt in Wodka mit Zimtstangen, Sternanis und Honig im Keller. Nach 6 Wochen wird das Ganze durchgesiebt und eingekorkt - Weihnachten dann fertig.

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